Friedenslicht 2002 - Versöhnung wagen, Schritte zum Frieden

Friedenslicht Logo 2002

Bilder aus Köln

[im Kölner Bahnhof]
Kontakt mit anderen Pfadis
[das Licht kommt an]
Übergabe des Friedenslichtes am Bahnsteig
[randvoll]
im Kölner Dom
[am Altar]
Einzug des Lichtes und der Banner
[]
Übergabe an Carla aus Betzdorf
[Gruppenfoto]
die Abordnung aus Betzdorf
[im Zug nach Hause]
Ralf passt auf
[in Betzdorf]
Empfang am Bahnhof
[in der Kirche]
beim Adventssingen in der St. Ignatius Kirche
[von Kind zu Kind]
nicht ausgehen lassen
[Übergabe]
das Licht im Altenzentrum St. Josef Betzdorf
[in der Kapelle]
kurze Ansprache im Altenzentrum


Der Zeitungsartikel - erschienen am 19.12.2002

Friedenslicht - das Symbol der Versöhnung
Pfadfinderinnen und Pfadfinder holten Friedenslicht ab

Pünktlich um 13:10 Uhr kam das Friedenslicht aus Bethlehem am Sonntag, 15. Dezember im Kölner Hauptbahnhof an. Von zahlreichen Menschen wurden die Überbringer am Bahnsteig begrüßt, darunter auch 14 Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) Stamm Betzdorf. Bei der anschließenden Aussendungsfeier im randvollen Kölner Dom wurde unter dem Motto "Versöhnung wagen - Schritte zum Frieden" das Licht feierlich weitergegeben.

Mit dem Zug kamen dann die Betzdorfer Pfadfinder gegen 17:30 Uhr wieder in Betzdorf an und verteilten das Friedenslicht schon am Bahnhof an die dort wartenden Menschen. Eine kleine Gruppe fuhr weiter nach Kirchen, um die Flamme ins Elisabeth Krankenhaus und in das evangelische Altenzentrum zu bringen. Eine weitere Gruppe verteilte das Licht beim Adventssingen für Familien in der St. Ignatius Kirche und ging anschließend weiter in das Betzdorfer Altenzentrum St. Josef, wo es von deren Bewohnern erwartungsvoll in Empfang genommen wurde und seitdem in der Kapelle leuchtet.

Das Friedenslicht wurde in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem von der sechsjährigen Nadeen Kammar entzündet und anschließend mit dem Flugzeug nach Wien gebracht. Vertreterinnen und Vertreter der anerkannten Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände erhielten am 14. Dezember vom österreichischen Friedenslichtkind, dem 12-jährigen Bernhard Puchner aus Mauthausen, die Flamme, die daraufhin mit dem Zug in die Bundesrepublik Deutschland und in weitere 25 europäische Länder gebracht wurde.

1986 startete der Österreichische Rundfunk (ORF) in der Vorweihnachtszeit die Aktion "Licht ins Dunkel" als Dankeschön für eine Hilfsaktion zu Gunsten Behinderter.

Seitdem wird jedes Jahr das Licht von einem Kind in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet und weitergereicht, so dass am Heiligen Abend in jedem Haus das wärmende und für Frieden mahnende Licht erstrahlt.

Die Verteilung durch österreichische Pfadfinderinnen und Pfadfinder führte schnell zu einer Ausbreitung über die Grenzen der Alpenrepublik hinweg. Seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Licht aus Bethlehem als Friedenslicht. Mit ihrer Hilfe und der "aller Menschen guten Willens" wird das Licht als Zeichen der Hoffnung weitergereicht: in Kirchengemeinden und in Schulen, in Krankenhäuser und Altenheime.

Auch in diesem Jahr wollen der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), die Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG), der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und der Verband Deutscher Altpfadfindergilden (VDAPG) mit dem Friedenslicht ein besonderes Zeichen setzen:

Pfadfinderinnen und Pfadfinder bekunden ihre Solidarität mit den Menschen in Israel und Palästina. Das Herkunftsland des Friedenslichtes ist immer noch Schauplatz von Hass, Terror und Krieg. Über alle religiösen Grenzen hinweg engagieren sich Pfadfinderinnen und Pfadfinder dort für ein Ende der Gewalt.

Beispielhaft dafür steht die Jahresaktion der DPSG "Pfad zum Frieden - für Frieden und Gerechtigkeit in Nahost". Die deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfinder fühlen sich ihren Partnerverbänden in Nahost eng verbunden und unterstützen diese tatkräftig, damit ein Leben in Normalität nur annähernd Wirklichkeit wird.


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